STARTSEITE     EINSATZ     ENTWICKLUNG     AUTOREN     LIZENZ     TITEL
  Konzept     Vorbereiten     Stand  
  Struktur       Anwender     Zukunft  
  Quellen       Poweruser     Chancen  
  Präsentieren  
  [en]
[es]
[de]

 

   IndeView - Einsatz vorbereiten   

 
INSTALLIEREN - ERSTELLEN - TESTEN

 
 
 


 


 
 
NACH OBEN

Entpacken:

Mit einem Entpack-Programm die Archiv-Datei indeview-[Versionsnummer].tgz entpacken, es wird ein neues Unterverzeichnis indeview-[Versionsnummer] angelegt, das den Archiv-Inhalt enthält.

Windows: Winzip oder PicoZip nehmen, oder ein anderes Programm, das *.tgz-Dateien (tar gzip) versteht, damit die heruntergeladene Archivdatei auspacken und vorläufig auf dem Desktop ablegen: es entsteht ein Ordner "indeview-[Versionsnummer]" - diesen Ordner in IndeView umbenennen.
Mac OS/X: Die heruntergeladene tar gzip-Archivdatei auf dem Schreibtisch/Desktop auspacken: es entsteht ein Ordner "indeview-[Versionsnummer]" - diesen Ordner in IndeView umbenennen.
Linux: tar -xzf indeview-[Versionsnummer].tgz in einem Verzeichnis aufrufen, in dem Du Schreibrecht hast, z.B. in einem Unterverzeichnis von $HOME.

 
NACH OBEN

Installieren:

Verzeichnis ROOT_DATA im Dateisystem anlegen.

   

Beachte bitte:
Das Verzeichnis ROOT_DATA ist nicht das Verzeichnis, in welches Du später Deine auf CD zu brennenden Präsentationen speichern wirst, sondern es ist das Verzeichnis, aus dem die Creator-Module jene Dateien in das jeweilige CD-Verzeichnis hinüberkopieren, die zum Start des IndeView-Anzeigeprogramms erforderlich sind.
 
Der Inhalt des nun festzulegenden ROOT_DATA-Verzeichnisses wird also später weder verändert noch ergänzt: stattdessen wird das Verzeichnis ROOT_DATA das Quell-Verzeichnis der automatisch (beim Lauf eines Creator-Moduls) stattfindenden Kopieraktionen sein.

 
Windows:  Auf dem Desktop hattest Du vorhin das heruntergeladene Archiv entpackt und den Ordner in IndeView umbenannt.
Verschiebe diesen Ordner ins Programme-Verzeichnis (meist C:\Programme\)
 
Mac OS/X:   Auf dem Desktop hattest Du vorhin das heruntergeladene Archiv entpackt und den Ordner in IndeView umbenannt.
Verschiebe diesen Ordner in den Ordner Programme (auf der Kommandozeile heisst der Programme-Ordner /Applications/).
 
Linux: Öffne eine Konsole (z.B. ein xterm) und gehe in das Verzeichnis indeview-[Versionsnummer], das vorhin beim Auspacken des IndeView-Archivs erzeugt wurde. Das Verzeichnis enthält ein Unterverzeichnisses ROOT_DATA - verschiebe dieses in ein separates IndeView-Verzeichnis, in dem alle IndeView-Nutzerinnen Lesezugriffsrechte haben, z.B. so:
 
mkdir /net/share/pub/IndeView
mv ROOT_DATA /net/share/pub/IndeView/ROOT_DATA
cd /net/share/pub/IndeView

 
Die folgende Rechtevergabe stellt sicher, dass die IndeView-ROOT_DATA-Basis zwar für alle lesbar ist, aber nur von Dir verändert werden kann:
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/WINDOWS/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/LINUX/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/MAC_OSX/indeview.app/Contents/MacOS/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/MAC_OSX/indeview.app/Contents/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/MAC_OSX/indeview.app/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/MAC_OSX/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/BIN/*
chmod a+r-w+x ROOT_DATA/*

 
Bist Du Superuser auf diesem Rechner, so empfiehlt es sich, root als Eigentümer dieser Dateien einzutragen, damit sie nur von root verändert werden können:
su -c"chown -R root ROOT_DATA"
 
Gehe zurück ins vorige Verzeichnis:
cd -
 
IDEE: Die Creator-Module werden alles, was im Verzeichnis ROOT_DATA gespeichert ist, in das jeweilige Zielverzeichnis kopieren. Es wäre daher zu überlegen, zusätzliche Dateien im ROOT_DATA-Verzeichnis abzulegen: diese würden auf sämtliche IndeView-CDs kopiert - unabhängig von der jeweiligen Präsentation und davon, wer die CD erstellt.

 
NACH OBEN

Creator-Module installieren.

Beim Auspacken des IndeView-Archivs (siehe oben Entpacken) wurde ein Verzeichnis Creator erzeugt, das die verfügbaren Creator-Module enthält: in Unterverzeichnissen benannt nach den betreffenden Präsentations-Programmen.
 
OpenOffice:  Die Installation des IndeViewExport.bas-Makros in OpenOffice ist nicht schwierig, aber etwas langwierig, daher haben wir sie auf eigener Seite schrittweise beschrieben.
 
KOffice: Das kpr2iv.sh-Skript erfordert eine kleine Anpassung, lade es daher in Deinen bevorzugten Editor.  
Die ersten Zeilen sollten so aussehen:
#!/bin/bash


ROOT_DATA=unknown
  Ersetze das Wort unknown durch den vollständigen Pfadnamen des von Dir im vorigen Abschnitt erzeugten ROOT_DATA-Verzeichnisses bitte füge aber keinen abschliessenden Slash an!
 
Das Skript beginnt nun ähnlich wie diese Zeilen:
#!/bin/bash


ROOT_DATA=/net/share/pub/IndeView/ROOT_DATA
  Speichere es ab und verlasse den Editor.
 
Um das kpr2iv.sh-Skript verfügbar zu machen, verlege es im Dateisystem an einem Ort ab, den alle Berechtigten im $PATH eingetragen haben, und vergib entsprechende Zugriffsrechte, z.B. so:
 
su
mv kpr2iv.sh /usr/local/bin/
chmod a+r-w+x /usr/local/bin/kpr2iv.sh
chown root /usr/local/bin/kpr2iv.sh
exit

 
NACH OBEN

Präsentation erzeugen:

Original-Präsentation laden:

Um eine IndeView-Präsentation zu erzeugen lade bitte zuerst Deine Präsentation in das Original-Programm (also in OpenOffice Impress bzw. KOffice KPresenter).
 
IndeView zeigt in der per [L]-Taste oder mittlerer Maustaste aufrufbaren Seiten-Auswahlliste die Titel aller Seiten an, daher trage im Präsentations-Programm für die einzelnen Seiten aussagekräftige Titel ein, ehe Du das Creator-Modul startest.

 
NACH OBEN

Creator-Modul starten:

OpenOffice: 
ab Version 1.1
Oben (unter "Installieren") hast Du das IndeViewExport-Modul in OpenOffice eingebunden, daher genügt zum Start nun ein Klick auf das von Dir vorhin gewählte Symbol:
 
OpenOffice screenshot
 
Im erscheinenden Verzeichnisauswahl-Dialog legst Du fest, in welches Verzeichnis die zu erzeugende IndeView-Präsentation gespeichert werden soll.
 
Das Erzeugen der Daten für IndeView dauert eine Weile (bei längeren Präsentationen durchaus ein paar Minuten), Du erkennst den Abschluss daran, dass das IndeViewExport-Symbol in der Symbolleiste wieder seine ursprüngliche Farbe annimmt.
KOffice:
ab Version 1.3.1
Oben (unter Installieren) hast Du das kpr2iv.sh-Skript aufrufbar im Dateisystem abgelegt, daher startest Du es nun auf der Konsole wie folgt:
kpr2iv.sh Zielverzeichnis
Du schreibst beispielsweise:
kpr2iv.sh /home/paola/myData/presentation-A
Dies erzeugt eine IndeView-Präsentation aus Deiner aktuell in KPresenter geladenen Präsentation und legt sie im angegebenen Verzeichnis ab.

 
NACH OBEN

Präsentation testen:

Um Deine Präsentation zu testen, ohne erst eine CD(-RW) zu brennen, kannst Du IndeView einfach von der Kommandozeile starten:
Linux: Öffne eine shell, z.B. "xterm" oder "konsole"
Windows: Öffne die Eingabeaufforderung, siehe Start-Menü - dort heisst es z.B. "DOS-Eingabeaufforderung"
- so erhältst Du ein Kommandozeilenfenster.
 
Gehe auf der Kommandozeile mit dem Befehl "cd" in das Unterverzeichnis, das Du als Zielort des Creator-Moduls gewählt hattest, nach obigem Beispiel wäre es das Verzeichnis
/home/paola/myData/presentation-A/ .
Starte dort das IndeView-Programm mit folgendem Befehl:
 
Linux: BIN/LINUX/indeview
Windows: BIN\WINDOWS\INDEVIEW.EXE
 
IndeView versucht nun, die Datei INDEVIEW.RUN zu finden und startet im Erfolgsfall die Präsentation.

IndeView erlaubt Dir, Deine Präsentation en détail zu testen:
Wie nachfolgend beschrieben kannst Du die erzeugten Seiten in verschiedenen Zoomstufen betrachten, um sicher zu gehen, dass die von OpenOffice bzw. KOffice an die jeweilige Auflösung angepassten Bilder und Schriften wirklich gut aussehen.
 
Die Creator-Module können nicht zaubern, sie nutzen lediglich die Ausgabe-Skalierungs-Fähigkeiten des von Dir eingesetzten Präsentations-Programms: das kann schonmal daneben gehen, so wie Du es vom herkömmlichen Präsentieren sattsam gewohnt bist - allerdings hast Du bei IndeView die Chance, solche Fehler bereits zu Hause zu erkennen und zu korrigieren.
 
Eventuell musst Du ein wenig mit dem Präsentations-Programm experimentieren, um Schriften zu finden, die in allen Zoomstufen gut gerendert werden: erspare Dir und den Betrachtern Deiner Präsentation die üblichen, unliebsamen Überraschungen und nutze die durch IndeView gegebenen Test-Möglichkeiten!

Tipp:  Sollten sich einige in Deiner Präsentation enthaltene Fotos partout nicht an die verschiedenen Darstellungsgrössen anpassen lassen, wäre als ultima ratio die Löschung der fehlerhaften Bilddatei testweise zu versuchen: IndeView skaliert nämlich die nächst grössere Datei auf das erforderliche Mass herunter, falls zu einer Seite keine Datei in passender Auflösung gespeichert ist.
Diese Skalierfunktion ist eigentlich eine Notmassnahme für den Fall, dass Deine Präsentation einmal unter einer Bildschirmauflösung darzustellen wäre, die von den Creator-Modulen nicht unterstützt wird.
Die betreffende Seiteninformationsdatei führt die für eine bestimmte Seite verfügbaren Bilddateien mit ihren jeweiligen Dimensionen auf. Denke daran, die entsprechende Zeile in der entsprechenden Seiteninformationsdatei ebenfalls zu löschen, falls Du eine Bilddatei löschst, denn sonst geht der Viewer von einem CD-Fehler aus und zeigt ein Fehlersymbol:
error symbol
(Dies kannst Du nutzen, um zu testen, ob Du die richtige Datei  gelöscht hast, indem Du die Zeile in der Seiteninformationsdatei vorerst  einmal nicht löschst und nach dem Fehlersymbol ausschaust.)

 
NACH OBEN

CD brennen:

  Bereits vor dem Brennen der CD kannst Du Deine Präsentation testen, indem Du IndeView auf Deinem heimischen PC startest.  

Brenne den vollständigen Inhalt des im vorigen Schritt erzeugten IndeView-Präsentations-Verzeichnisses auf eine CD. (Für Testläufe ggfs. eine CD-RW nehmen.)
 
Hattest Du als Zielverzeichnis beispielsweise /home/paola/myData/presentation-A gewählt, so sind alle Dateien und Unterverzeichnisse dieses Verzeichnisses exakt so auf die CD zu brennen, wie sie im Verzeichnis presentation-A vorliegen, dies werden sein:

AUTORUN.INF Steuerdatei für den Autostart unter Windows
BIN/ Binärverzeichnis,
enthält u.a. die Viewer-Programme
DATA/ Datenverzeichnis,
enthält alle Daten der Präsentation
INDEVIEW.RUN Steuerdatei für den Viewer

Obige vier Einträge sollten nach dem Brennen im Hauptverzeichnis der CD zu finden sein, Du darfst gerne weitere Verzeichnisse oder Dateien hinzufügen, falls Du auf der CD beispielsweise zusätzlich auch das Original Deiner OpenOffice- bzw. KOffice-Präsentation oder eine von Impress bzw. KPresenter generierte HTML-Fassung abspeichern möchtest...

 
NACH OBEN
 
WEITER ZUM THEMA PRÄSENTIEREN

Falls Dir IndeView gefällt,
würden wir uns über eine Ansichtskarte
von Deiner Stadt/Deinem Dorf sehr freuen:
 

 
Wir gespannt darauf zu erfahren,
wo unsere IndeView-Anwender leben.
[smile]